e-Mentality: Warum erfordert Elektrisch fahren Umdenken?

Elektrisch fahren: Daran müssen sich viele erst einmal gewöhnen. Auf einmal sind Sie nicht nur auf der Suche nach einem Parkplatz, sondern auch nach einer Ladestation. Elektrisch fahren erfordert außer einer anderen Energiequelle auch ein Umdenken im Kopf. In diesem Blog-Artikel lesen Sie, warum und wie Sie Ihr Fahrverhalten ganz einfach anpassen können. Außerdem geben wir Ihnen Tipps, um die Reichweite Ihres Fahrzeugs zu vergrößern und wir erklären Ihnen in 5 einfachen Schritten wie Sie optimal lange Autofahrten planen können.

e-Mentality: Batterie im Vergleich zum Tank, wo liegt der Unterschied?
Der größte Unterschied zwischen einem Elektroauto und einem Fahrzeug, das mit fossilen Brennstoffen fährt, ist die begrenzte Reichweite: Mit einer vollständig aufgeladenen Batterie legen Sie, in der Theorie und je nach Fahrzeugtyp, durchschnittlich 250-300 km zurück. Klingt gut, in der Praxis besteht allerdings die Möglichkeit, dass Sie nicht mehr als 100 km pro Tag schaffen. Die durchschnittliche Strecke zwischen Wohn- und Arbeitsplatz liegt beispielweise zwischen 15 und 35 km – Eine Reichweite von 230-300 km sollte also rein rechnerisch ausreichen.

Trotzdem sollten Sie eine begrenzte Reichweite Ihres Elektroautos einkalkulieren und sich danach richten. Wie gehen Sie dazu vor?

Sie sollten wissen, welche 3 Faktoren die Reichweite beeinflussen:

1. Die Batterie: Wie weit Sie kommen, hängt von der Kapazität der Batterie, ausgedrückt in Kilowattstunden (kWh), ab. Je mehr Batteriekapazität Ihr Auto hat, desto größer ist der Reichweite und desto mehr Kilometer können Sie zurücklegen.

2. Das Wetter: Im Winter ist Ihre Batterie meistens schneller leer als im Sommer, denn durch die Kälte verbraucht Ihre Batterie mehr Strom. Auch Wetterverhältnisse wie starker Gegenwind führen zu einem höheren Stromverbrauch.

3. Die Geschwindigkeit: Wenn Sie mit mehr als 130 Stundenkilometern auf der Autobahn unterwegs sind, ist die Batterie schneller leer als bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h, beispielsweise in einer geschlossenen Ortschaft.

Testen Sie, ob Sie Ihre Reichweite vergrößern können, indem Sie:

– Den Geschwindigkeitsregler einschalten. So bleibt Ihre Geschwindigkeit stabil und Sie müssen weniger beschleunigen.
– Regelmäßig den Reifendruck kontrollieren. Weiche Reifen führen zu einem höheren Verbrauch.
– Die Fenster geschlossen halten während der Fahrt. Dann verbrauchen Sie weniger Strom.
– Berücksichtigen, dass die Klimaanlage viel Strom verbraucht.

e-Mentality: Aufladen im Vergleich zum Tanken, wo liegt der Unterschied?
Den Tank eines Benziners oder Dieselfahrzeugs füllen Sie durch kurze Tank-Stops und kommen mit einer Tankfüllung zum Beispiel sicher von Hamburg nach Berlin. Ein Elektroauto fährt auf Batteriebetrieb und diese müssen Sie häufiger und in einem längeren Ladevorgang aufladen.

Wie gehen Sie also optimal damit um? Dafür haben wir drei Orientierungshilfen für Sie:

1) Ladestation finden:  Es gibt bereits eine Vielzahl an öffentlichen Ladestationen und Elektrotankstellen, die Fahrer eines Elektroautos problemlos nutzen können. Überprüfen Sie zum Beispiel auf map.lichtblick.de vor der Abfahrt, wo Sie Ihr Auto auf Ihrem Weg aufladen können. Tipp: Viele Elektroautos haben in ihrer Navigation bereits Ladestationen eingespeichert!

2) Parken = Aufladen: Zum Strom tanken an öffentlichen Ladestationen benötigen Sie einen Ladechip, mit dem Sie sich an der Ladestation identifizieren können. Im Anschluss erhalten Sie i.d.R. eine Gesamtabrechnung Ihres Ladechip-Anbieters über alle Ladevorgänge. Aufgepasst: Informieren Sie sich auch über die Tarife der Ladestationen, da diese je nach Stromanbieter variieren können!

3) Nur noch 100 Kilometer Restreichweite? Machen Sie sich Gedanken über die nächste Lademöglichkeit.

Außerdem sollten Sie die Art der Ladestation berücksichtigen. Laden an einer Schnell-Ladesäule geht rascher als an einer regulären Ladestation. Auf map.lichtblick.de können Sie gezielt nach Schnellladesäulen in Deutschland filtern. Es ist ebenfalls entscheidend, dass Ihr Elektroauto mit dem Steckersystem der Ladesäule zusammenpasst. Die meisten Ladestationen in Deutschland sind mit einer Typ 2 Steckdose ausgestattet, an der alle gängigen Elektroautos geladen werden können – also vergessen Sie ihr persönliches Ladekabel nicht!

e-Mentality: Was müssen Sie bei einer langen Autofahrt beachten?

Wenn Sie eine lange und unbekannte Strecke nehmen, wissen Sie oftmals nicht, wie viele Ladesäulen sich dort genau befinden. Deshalb sollten Sie die Ladevorgänge im Vorhinein planen. Um Ihnen dabei unter die Arme zu greifen, erklären wir Ihnen wie sie in fünf einfachen Schritten Ihre Autofahrt optimal planen können.

Checkliste für eine lange Autofahrt:

1. Laden Sie die Batterie Ihres Autos vor der Fahrt an ihrer privaten oder einer öffentlichen Ladestation vollständig auf.

2. Überprüfen Sie, wie viele Kilometer Sie mit einer vollen Batterie zurücklegen können.

3. Berechnen Sie die gesamte Wegstrecke, die Sie zurücklegen werden (Hin- und Rückfahrt).

4. Informieren Sie sich welche öffentlichen (Schnell)-Ladesäulen auf Ihrer Strecke liegen. z.B. unter map.lichtblick.de

5. Planen Sie, wo und wann Sie Ihr Auto aufladen wollen. Kalkulieren Sie zusätzliche Reisezeit ein und genießen Sie einen Kaffee mehr als gewöhnlich.

Wir hoffen, dass Sie diese Informationen und Tipps voranbringen!

Falls Sie weitere Fragen oder Anmerkungen haben, können Sie sich gerne jederzeit mit uns in Verbindung setzen.

Elektromobilität: Umdenken im Kopf.
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